Kleine und mittlere Unternehmen sind häufig Ziel von Cyberangriffen, weil ihre Schutzmaßnahmen oft lückenhaft sind. Mit einigen Grundregeln lässt sich das Risiko deutlich senken.
Backups
Sichern Sie wichtige Daten regelmäßig und bewahren Sie mindestens eine Kopie getrennt vom Firmennetz auf. Testen Sie die Wiederherstellung, bevor Sie sie im Ernstfall brauchen.
Zugänge schützen
- Für jeden Dienst ein eigenes, langes Passwort verwenden
- Einen Passwort-Manager für das Team einführen
- Zwei-Faktor-Anmeldung für E-Mail, Cloud und Banking aktivieren
Updates
Installieren Sie Sicherheitsupdates für Betriebssysteme, Programme und Router zeitnah. Viele Angriffe nutzen Lücken, für die es längst Updates gibt.
Das Team schulen
Die meisten Angriffe beginnen mit einer gefälschten E-Mail. Regelmäßige kurze Schulungen helfen, verdächtige Nachrichten zu erkennen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt dafür kostenlose Materialien bereit.
Notfallplan
Legen Sie fest, wer im Ernstfall informiert wird und welche Schritte zu tun sind. Eine Seite mit den wichtigsten Telefonnummern reicht für den Anfang.
Fazit: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Mit Backups, sicheren Zugängen und geschultem Personal sind Sie aber gut geschützt.

