Kennzahlen machen sichtbar, was im Tagesgeschäft untergeht. Sie müssen kein Controller sein, um die wichtigsten Werte im Blick zu behalten.
Die zehn wichtigsten Werte
- Umsatz – die Basis, aber allein wenig aussagekräftig.
- Rohertrag – Umsatz abzüglich Material- und Wareneinsatz.
- Deckungsbeitrag – was jedes Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt.
- Personalkostenquote – Anteil der Personalkosten am Umsatz.
- EBIT – Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
- Umsatzrendite – wie viel Gewinn von jedem Euro Umsatz bleibt.
- Liquidität – verfügbare Mittel im Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten.
- Forderungslaufzeit – wie lange Kunden im Schnitt bis zur Zahlung brauchen.
- Eigenkapitalquote – Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme.
- Auftragsbestand – wie viele Wochen Arbeit bereits gesichert sind.
Weniger ist mehr
Wählen Sie fünf Kennzahlen, die für Ihr Geschäft besonders wichtig sind, und betrachten Sie sie monatlich. Die Entwicklung über mehrere Monate ist aussagekräftiger als ein einzelner Wert.
Fazit: Ein einfaches Kennzahlenblatt hilft, früh zu reagieren. Die Daten liefert meist schon die monatliche Auswertung der Buchhaltung.

