OKR steht für „Objectives and Key Results“. Die Methode verbindet ein qualitatives Ziel mit zwei bis vier messbaren Ergebnissen. Bekannt wurde sie durch große Technologieunternehmen, doch gerade im Mittelstand kann sie helfen, Prioritäten sichtbar zu machen.
Das Prinzip
Ein Objective beschreibt, was Sie erreichen wollen, zum Beispiel „Unsere Kunden erhalten Angebote schneller als bei jedem Wettbewerber“. Die Key Results machen den Fortschritt messbar: „Angebotsdauer von zehn auf drei Werktage senken“ oder „90 Prozent der Angebote über die neue Vorlage erstellen“.
Klein anfangen
- Starten Sie mit einem Quartal und höchstens drei Objectives für das ganze Unternehmen.
- Lassen Sie Teams eigene Key Results vorschlagen, statt sie vorzugeben.
- Besprechen Sie den Stand kurz in einem wöchentlichen Termin.
Typische Fehler
OKR scheitern selten an der Methode, sondern an der Umsetzung. Zu viele Ziele verwässern den Fokus. Wer OKR mit Gehalt oder Bonus verknüpft, erhält vorsichtige statt ehrgeiziger Ziele. Und ohne regelmäßige Überprüfung verschwinden die Ziele nach wenigen Wochen in der Schublade.
Fazit: OKR schaffen Transparenz darüber, woran ein Unternehmen gerade arbeitet. Für kleine Teams reicht dafür eine gemeinsame Tabelle.

