Immer häufiger übernehmen Töchter den elterlichen Betrieb. Für viele ist es eine bewusste Entscheidung nach Jahren in anderen Unternehmen. Dabei zeigen sich immer wieder ähnliche Erfahrungen.
Erst draußen, dann drinnen
Viele Nachfolgerinnen sammeln zunächst Berufserfahrung außerhalb des Familienbetriebs. Das stärkt die eigene Position: Wer woanders erfolgreich war, muss sich im eigenen Haus weniger beweisen.
Die Rolle der Eltern
Der schwierigste Teil ist selten das Fachliche. Konflikte entstehen, wenn die ältere Generation formal übergibt, im Alltag aber weiter entscheidet. Klare Absprachen über Zuständigkeiten und einen festen Zeitpunkt für den Rückzug helfen beiden Seiten.
Eigene Akzente setzen
Viele Nachfolgerinnen besetzen bewusst eigene Themen, etwa Digitalisierung, neue Arbeitszeitmodelle oder Nachhaltigkeit. So entsteht eine eigene Handschrift, ohne das Erbe infrage zu stellen.
Unterstützung suchen
Netzwerke für Nachfolgerinnen, Mentoring-Programme der Kammern und der Austausch mit anderen Familienunternehmen helfen, typische Fallstricke zu vermeiden.
Fazit: Ein gelungener Generationswechsel braucht klare Rollen, Geduld auf beiden Seiten und Raum für eigene Ideen.

